Der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau. Die schwarze Pädagogik der DDR. 4.000 Jugendliche sollten hier unter haftähnlichen Bedingungen umerzogen werden: Rasierte Schädel, Gehorsam, Misshandlung, Ideologie.
Seit ihrer Eröffnung im Jahr 2009 dokumentiert die Ausstellung die repressiven Machtstrukturen des DDR-Erziehungssystems.
2024 wurde sie mit neuen Forschungsergebnissen und neuem Design wiedereröffnet.
Mit der Ausstellung wird „Geschichte von etwas Abstraktem zu etwas Fühlbarem“
Carsten Schneider, Staatsminister und Beauftragter der Bundesregierung für Ostdeutschland
In den Akten lesen
Die „Sonderakten“-Ordner sprechen eine schwer verständliche Behördensprache und geben nur die Perspektive der Heimleitung wieder.
Legt man die Ordner auf digitale Lesetische werden Inhalte verständlicher und um die Perspektive der Insassen ergänzt.
„Das innovative Konzept der Ausstellung wurde als einziges deutsches Projekt von der Europäischen Union im Dezember 2009 mit dem „Golden Stars Award of Active European Citizenship“ …ausgezeichnet“