Der Geschlossene Jugendwerkhof Torgau. Die schwarze Pädagogik der DDR. 4.000 Jugendliche sollten hier unter haftähnlichen Bedingungen umerzogen werden: Rasierte Schädel, Gehorsam, Misshandlung, Ideologie. 

Seit ihrer Eröffnung im Jahr 2009 dokumentiert die Ausstellung die repressiven Machtstrukturen des DDR-Erziehungssystems. 

2024 wurde sie mit neuen Forschungsergebnissen und neuem Design wiedereröffnet.

#Ausstellungsgestaltung #Grafikdesign #Interaction Design

Umsetzung 2023-2024

Dunkle Wände, die vornüber zu fallen scheinen.

Stillgestanden! Ausziehen! Haare ab! Drei Tage Einzelhaft!“. Die Einweisung in den Jugendwerkhof geschah im Befehlston. 

Gedenkstätte ist ein „enorm wichtiger und unverzichtbarer Ort des historisch-politischen Lernens“.

Claudia Roth, Kulturstaatsministerin

„Mit der neuen Ausstellung haben wir vor allem noch mehr Raum für die Schicksale und Erfahrungen der Betroffenen geschaffen“

Gabriele Beyler, Vorstandsvorsitzende, Initiativgruppe Geschlossener Jugendwerkhof Torgau e.V.

Mit der Ausstellung wird „Geschichte von etwas Abstraktem zu etwas Fühlbarem“

Carsten Schneider, Staatsminister und Beauftragter der Bundesregierung für Ostdeutschland

In den Akten lesen

Die „Sonderakten“-Ordner sprechen eine schwer verständliche Behördensprache und geben nur die Perspektive der Heimleitung wieder.

Legt man die Ordner auf digitale Lesetische werden Inhalte verständlicher und um die Perspektive der Insassen ergänzt.

„Das innovative Konzept der Ausstellung wurde als einziges deutsches Projekt von der Europäischen Union im Dezember 2009 mit dem „Golden Stars Award of Active European Citizenship“ …ausgezeichnet“

Gabriele Beyler, Vorstandsvorsitzende, Initiativgruppe Geschlossener Jugendwerkhof Torgau e.V.